In den vergangenen Jahren hat es zahlreiche Ansätze gegeben, Alternativen zu den deponierechtlich vorgegebenen Regelabdichtungssystemen zu finden, die bei gleichwertiger Funktionsfähigkeit und Beständigkeit auch wirtschaftliche Vorteile bieten.
Einer dieser Ansätze ist das Prinzip der Boden-Natur-Dichtung, die weitestgehend aus natürlichen, mineralischen Komponenten besteht. Für dieses System, das ohne eine Konvektionssperre (Kunststoffdichtungsbahn oder Deponieasphalt) auskommt, mussten die Fragen der hydraulischen Dichtwirkung und der Dauerbeständigkeit eingehend untersucht werden. Zu diesem Zweck hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (vormals Landesumweltamt NRW) ein Untersuchungsvorhaben finanziert, das neben der genehmigungsrelevanten Frage der langfristigen Dichtungswirkung auch tiefere Erkenntnisse über die Wasserhaushaltsprozesse in Rekultivierungsschichten liefern sollte.
Das seit 1998 laufende Untersuchungsvorhaben wurde mit dem Jahr 2010 abgeschlossen. Damit liegt eine Datenreihe vor, die in dieser zeitlichen Länge von über elf Beobachtungsjahren für vergleichbare Versuchsfelder bislang nicht erreicht worden ist.
Die Ergebnisse des hydrologischen Monitorings werden mit dem vorliegenden Fachbericht 35 erstmals über den gesamten Untersuchungszeitraum vorgestellt. Der Fachbericht trägt dazu bei, die hydrologischen Prozesse im Wasserhaushalt von Rekultivierungsschichten und Dichtungskomponenten in Abhängigkeit von den meteorologischen Randbedingungen besser zu verstehen und bei weiteren Planungsaufgaben zu berücksichtigen.
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