Die Anzahl der altlastverdächtigen Flächen und Altlasten ist in Nordrhein-Westfalen infolge der langen industriellen und bergbaulichen Nutzung auch im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Da von diesen Flächen Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen können, ist zunächst deren systematische Erhebung erforderlich. Damit kann zum einen die Frage beantwortet werden, ob eine Verdachtsfläche beziehungsweise altlastverdächtige Fläche vorliegt. Zum anderen liefert die Erhebung wichtige Hinweise für die weiteren Schritte der Altlastenbearbeitung bis hin zu einer möglichen Sanierungsplanung.
Die Arbeitshilfe liegt bereits in 3. Auflage vor und wurde umfassend überarbeitet und in einen prägnanten praxistauglichen Vollzugsabschnitt und in einen Methodenabschnitt strukturiert.
Im Vollzugsabschnitt werden spezielle Fragestellungen behandelt, die für eine Bearbeitung und zur strukturellen Verbesserung der Altlastenkataster bedeutsam sind. Dies betrifft insbesondere die Statusdefinitionen, den Umgang mit laufenden Betriebsstandorten, FIS AlBo-relevante Statuskategorien und rechtliche Regelungen für den Umgang mit Bodeninformationen. Weiterhin enthält die Arbeitshilfe Hinweise zur Erfassung von Standorten mit der neu in die Betrachtung einzubeziehenden Schadstoffgruppe der Perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS).
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