Abschluss der Geländearbeiten
Der erste große Meilenstein der dritten Bodenzustandserhebung ist geschafft. Die Geländearbeiten konnten in Nordrhein-Westfalen nach drei intensiven Arbeitsjahren erfolgreich abgeschlossen werden. Untersucht wurde nicht nur der Boden, sondern auch der Bestand inkl. Verjüngung und Totholz, die Bodenvegetation, die Baumernährung (Immissionsökologische Waldzustandserhebung) und die Vitalität der Bäume (Waldzustandserhebung). Die Erhebungen wurden landesweit an 330 BZE-Untersuchungsflächen sowie zusätzlich an den 21 Flächen des intensiven forstlichen Umweltmonitorings durchgeführt. Die Kosten beliefen sich auf rund 3,2 Mio. Euro. In Nordrhein-Westfalen sind neben dem LANUV (Koordination) auch der Geologische Dienst NRW und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW an der Umsetzung beteiligt.
Hintergrund: Die Bodenzustandserhebung im Wald
Die Bodenzustandserhebung im Wald ist Teil des forstlichen Umweltmonitorings. Die dritte Bodenzustandserhebung im Wald ist bundesweit durch die Verordnung über Erhebungen zum Zustand des Waldbodens (BZEV) zu § 41a Absatz 6 Satz 1 des Bundeswaldgesetzes geregelt. Die Erhebungen sollten in den Jahren 2022 bis 2024 durchgeführt werden. Nun folgt die Phase der Datenprüfung und Datenübermittlung an das Thünen-Institut für Waldökosysteme (2025-2027). Die Datenlieferung für die Treibhausgasberichterstattung muss bereits in diesem Jahr erfolgen. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Ende 2029 vorgesehen. Weitere Informationen zu Zielen, Erhebungspunkten und Design finden Sie in unserem NRW-BZE-Flyer sowie unter: https://www.lanuv.nrw.de/bze