02. August 2024
Durchschnittlicher Niederschlag im Juli im Vergleich zum langjährigen Mittel.
grün: Niederschlag überdurchschnittlich, rosa: unterdurchschnittlich,
weiß: durchschnittlich, ocker: langjähriger Durchschnitt
Aug. | Sep. | Okt. | Nov. 23 | Dez. 23 | Jan. 24 | Feb. | Mrz. | Apr. | Mai | Jun 24 | Juli | ||
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monatl. Niederschlag | mm | 132,5 | 68,1 | 119,1 | 139,8 | 160,7 | 85,3 | 103,8 | 66,2 | 91,0 | 122,9 | 87,5 | 86,2 |
summiert | mm | 248,1 | 316,2 | 435,3 | 637,0 | 735,8 | 821,1 | 924,9 | 991,1 | 1082,1 | 1205,0 | 1292,5 | 1263,1 |
Mittel 1881-heute | mm | 81,2 | 67,2 | 69,7 | 72,0 | 80,4 | 74,7 | 61,1 | 60,8 | 55,4 | 64,0 | 74,6 | 86,6 |
summiert | mm | 167,8 | 235,0 | 304,7 | 451,3 | 457,1 | 531,8 | 592,9 | 653,7 | 709,1 | 773,1 | 847,8 | 847,8 |
Überschuss / Defizit pro Monat | mm % | +51,3 +63,3 | +0,9 +1,3 | +49,4 +71,0 | +67,8 +94,1 | +80,3 +99,9 | +10,6 +14,1 | +42,7 +69,9 | +5,4 +8,8 | 35,6 64,2 | +58,9 +92,1 | +12,9 +17,2 | -0,4 -0,5 |
Überschuss / Defizit seit Anfang Juli 2023 | mm % | +80,3 +47,9 | +81,2 +34,5 | +118,0 +31,1 | +198,4 +52,7 | +278,7 +61,0 | +289,3 +54,4 | +332,0 +56,0 | +337,4 +51,6 | +373,0 +52,6 | +431,9 +55,9 | +444,7 +52,5 | +415,3 +49,0 |
Die Böden in NRW weisen im Juli keine Dürreerscheinungen auf.
Dürrezustand: Bodenfeuchte von weiß= keine bis leichte Trockenheit, gelb= ungewöhnlich trocken bis dunkelrot = außergewöhnliche Dürre" und "Pflanzenverfügbares Wasser: nutzbare Feldkapazität (nFK) von rot = Welkepunkt über gelb = Trockenstress bis dunkelblau = vollständige Sättigung bis Übersättigung
Hinweis: Der UFZ-Dürremonitor vergleicht die aktuelle Bodenfeuchte (Mittelwert der letzten 30 Tage) mit den Werten im Vergleichszeitraum 1951-2015 und ordnet diese relativ ein.
Aktuelle Bodenfeuchte < 30 % aller Jahre = ungewöhnliche Trockenheit, < 20 % aller Jahre = moderate Dürre, < 10 % aller Jahre = schwere Dürre, < 5 % aller Jahre = extreme Dürre, < 2 % aller Jahre = außergewöhnliche Dürre
Der UFZ-Dürremonitor trifft keine Aussage über das absolut im Boden verfügbare Wasser. Eine Aussage über die resultierende Grundwasserneubildung kann daraus nicht abgeleitet werden.
Im Juli 2024 befinden sich die Grundwasserstände unter Berücksichtigung der Jahreszeit weiterhin auf einem hohen Niveau.
Im Zuge steigender Evapotranspiration und erhöhtem (Grund-)Wasserbedarf sind seit Beginn des hydrologischen Sommerhalbjahres (Mai bis Okt.) größtenteils jahreszeittypisch fallende Grundwasserstände (=GW-Stände) zu beobachten. Aufgrund der deutlich überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im abgelaufenen hydrologischen Winterhalbjahr (Nov. bis Apr.) und während des Sommerhalbjahres liegen die GW-Stände unter Berücksichtigung der Jahreszeit dennoch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Die aktuellen GW-Stände im Juli lassen sich, im Vergleich zu den langjährigen Beobachtungen für diesen Monat, wie folgt einordnen:
Anhand der Entwicklung der GW-Stände sind die Auswirkungen der deutlich überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen seit Oktober 2023 erkennbar. Der Anteil niedriger bis sehr niedriger GW-Stände ist seitdem deutlich gesunken und verharrt seit Beginn des Jahres auf einem niedrigen Niveau. Demgegenüber steht ein deutlicher Anstieg der GWM hohen bis sehr hohen GW-Ständen mit Peak Ende Januar 2024. Zwischen Februar und April 2024 ist eine Verschiebung von hohen bis sehr hohen GW-Ständen hin zu mittleren GW-Ständen erkennbar. Seit Mai ist der Anteil hoher bis sehr hoher GW-Stände, bei gleichzeitigem Rückgang des Anteils mittlerer GW-Stände, wieder gestiegen und verharrt um rd. 50 %.
Hinweis: Im Zuge der Auswertung der Grundwasserstände wurden für jede Grundwassermessstelle die aktuellen Messwerte des Auswertemonats mit allen für die Messtelle zur Verfügung stehenden Messungen im Auswertemonat verglichen und klassifiziert. Bei den o.g. Auswertungen handelt es sich um eine rein statistische relative Bewertung. Sehr niedrige oder Minimalgrundwasserstände sind nicht gleichzusetzen mit einem Mangel der Ressource Grundwasser.
Im Juli aufgrund von Starkregenereignissen lokale, kurzzeitige Wasserstandanstiege mit Informationswertüberschreitungen. Wasserstände aktuell regional leicht angestiegen bei sinkender Tendenz in den Bereich des Mittelwassers.
Die Talsperrenfüllstände befinden sich unter Berücksichtigung der Jahreszeit weiterhin auf einem hohem Niveau.
An den Talsperren in NRW sind seit Mai 2024 jahreszeitentypisch fallende Wasserstände zu beobachten. Infolge der deutlich überdurchschnittlich nassen Monate seit Beginn der Wasserwirtschaftsjahres 2024 liegen die Talsperrenfüllstände unter Berücksichtigung der Jahreszeit Ende Juli mit rd. 83 % (Stand: 30.07.2024) weiterhin auf einem hohen Niveau.
Differenziert nach Einzugsgebieten stellt sich die Situation der Talperrenfüllstände wie folgt dar (Stand: 30.07.24):
Die Talsperren befinden sich im Wesentlichen im Normalbetrieb gemäß des jahreszeitlichen Betriebsplans*.
*Im Rahmen der jahreszeitlich abgestimmten Betriebspläne wurden die Hochwasserschutzräume in den Talsperren reduziert, mit dem Ziel, die Wasserversorgung für den Sommer sicherzustellen. Im Zuge des vorbeugenden Hochwasserschutzes kann es jedoch im Bedarfsfall jederzeit zu einer Änderung der Talsperrensteuerung, z. B. in Form einer Erhöhung der Abgaben zur Vorentlastung und Vergrößerung der Hochwasserschutzräume kommen.
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