Der inzwischen in der Fachwelt eingebürgerte Begriff Strahlwirkungs- und Trittsteinkonzept beschreibt die positiven Ausstrahlungen eines intakten, naturnahen Gewässerabschnittes auf benachbarte technisch ausgebaute, eingeengte und begradigte Abschnitte.
Die vorliegende Arbeitshilfe vermittelt die erforderlichen Grundlagen für die Planungspraxis. Sie richtet sich an alle, die strukturelle Verbesserungen an Fließgewässern planen bzw. in die Planungen eingebunden sind. Dem Anwender werden zunächst die verwendeten Begriffe und das Ausbreitungsverhalten der biologischen Qualitätskomponenten erläutert. In seinem Kernteil enthält der Leitfaden tabellarische Zusammenstellungen der Mindestanforderungen an Länge und Ausstattung der Strahlwirkungselemente sowie an stoffliche und hydraulisch-hydrologische Rahmenbedingungen, bei deren Einhaltung die Zielerreichung wahrscheinlich ist. Eine ausführliche Beschreibung des Planungsprozesses schlägt die Brücke zur Planungspraxis.
Auch wenn die Arbeitshilfe vertieft auf die für Nordrhein-Westfalen typischen Gewässersysteme eingeht, so kann sie in ihren konzeptionellen Aussagen ggf. auch für andere Regionen Europas anwendbar sein und steht deshalb selbstverständlich allen Interessierten zur Verfügung.
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