Der globale anthropogene Klimawandel ist eine der bedeutendsten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zu den vom Menschen verursachten Veränderungen des globalen Klimasystems gehören neben einer weltweiten Zunahme der Durchschnittstemperaturen unter anderem vermehrt auftretende Wetterextreme wie Hitze, Stürme oder Starkregen. Auch in Nordrhein-Westfalen sind bereits anhand meteorologischer Daten sowie Beobachtungen in Natur und Umwelt Veränderungen des Klimas und die daraus resultierenden Folgen zu erkennen.
Erstmalig wurde 2010 mit dem LANUV-Fachbericht 27 „Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen – Daten und Hintergründe“ eine solide Datengrundlage veröffentlicht, die im Jahr 2016 im LANUV Fachbericht 74 „Klimawandel und Klimafolgen in Nordrhein- Westfalen“ aktualisiert und fortgeschrieben wurde. Der Klimabericht 2021 setzt diese Reihe fort und wertet die aktuellsten Klimadaten aus. Weiterhin werden erstmalig die Ergebnisse des Projektes „Klimafolgen- und Anpassungsmonitoring Nordrhein-Westfalen (KFAM NRW)“ präsentiert, welches in Kooperation mit dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) der RWTH Aachen erarbeitet wurde. Neben Indikatoren für verschiedene Umweltbereiche wie Wasser, Boden und Biodiversität werden auch Indikatoren für Handlungsfelder außerhalb der Umweltthematik aufgegriffen, wie zum Beispiel Katastrophenschutz, menschliche Gesundheit und Stadtentwicklung. Insgesamt werden 79 Indikatoren dargestellt.
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