Für die Gewinnung von Braunkohle im Rheinischen Revier wird das Grundwasser großflächig entnommen (Sümpfung). Die Sümpfung ist für die Trockenhaltung der Tagebaue notwendig, führt jedoch über den Tagebaubereich hinaus zu einer großräumigen Grundwasserabsenkung. Je nach Ausmaß der Grundwasserabsenkung können als Folge Bodensetzungen auftreten. Mit dem Ende des Braunkohleabbaus steigt ab etwa Mitte dieses Jahrhunderts das Grundwasser großräumig wieder an und wird zu Bodenhebungen führen. Langfristig werden weitgehend die vorbergbaulichen Grundwasserstände erreicht. Um zu untersuchen, welche Geländehöhen und Grundwasserstände bzw. Flurabstände sich einstellen und ob in Siedlungsgebieten mit Vernässungen zu rechnen ist, wurde das Projekt „Flurabstandsprognose“ unter Federführung des LANUV im Zeitraum 2016 - 2020 durchgeführt. Hierbei wurde untersucht, welche Grundwasser-Flurabstände sich nach Beendigung des Braunkohlenbergbaus nach dem Grundwasserwiederanstieg voraussichtlich einstellen werden. Die Ergebnisse aus dem Projekt sind in dem hier verfügbaren Abschlussbericht mit den dazugehörigen Flurabstandskarten als Anlagen zusammengefasst.
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