In der Aquakultur wird von einigen Betrieben auch heute noch der Ansatz „vom Ei bis zum schlachtreifen Fisch“ auf dem eigenen Betrieb verfolgt. Der Aufbau eines eigenen Laichfischbestands ermöglicht es dem Fischzüchter, eigene züchterische Ziele zu definieren und den Fischbestand auf die Gegebenheiten des jeweiligen Standorts der Aquakulturanlage abzustimmen. Des Weiteren wird der Betreiber einer Aquakulturanlage durch den eigenen Laich-fischstamm unabhängig von der Versorgung mit Eiern/Setzlingen durch externe Anbieter, wodurch die Gefahr des Einschleppens von Fischkrankheiten und Parasiten deutlich reduziert wird. Außerdem erhalten die Betriebe so eine gleichbleibende Qualität an Eiern und Setzlingen.
Die Haltung eines eigenen Elterntierstammes und die Vermehrung sind aber auch mit hohem finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden. Daher kaufen inzwischen die meisten Betriebe die nötigen Eier und/oder Setzlinge zu, um sich die aufwendige Elterntierhaltung zu ersparen und sich auf die Mast der Fische konzentrieren zu können.
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