Die Bewertung der stofflichen Belastung der Gewässer in NRW basiert aktuell auf der Risikobewertung der in den Gewässern gemessenen Einzelsubstanzen. Um in Zukunft auch potentielle Mischungseffekte in die Bewertung des Gewässerzustands einzubeziehen, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) ein Projekt zur Erfassung und Bewertung von Stoffmischungen in Gewässern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. In diesem Projekt wurden zwei umfangreiche Datensätze aus Sondermessprogrammen des Erftverbands und des Wupperverbands sowie Daten des im Rahmen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie durchgeführten LANUV-Monitorings dieser beiden Gewässer ausgewertet. Es wurden verschiedene wissenschaftliche Konzepte zur Bewertung der Auswirkung von Stoffmischungen betrachtet und schließlich zwei Bewertungsansätze auf Basis der sogenannten Konzentrationsaddition auf die Datensätze angewendet: der RQmix und der SUM RQ. Die Ergebnisse dieser beiden Bewertungsansätze wurden verglichen und ihre Aussagekraft und Anwendbarkeit in der Praxis diskutiert. Mit diesen Methoden soll die Planung von Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität unterstützt werden.
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